Kinderjacken: Informationen und Tipps rund um Jacken für Kinder

Bei Kinderkleidung gibt es stets das gleiche Dilemma: Einerseits brauchen die Kleinen eine Menge Auswahl, da sie sich gerne einmal schmutzig machen und dann schnell Ersatz her muss, ohne dass Eltern gezwungen sind, jeden Tag zu waschen. Andererseits wachsen Kinder rasant schnell. Oft passt Kleidung nur eine einzige Saison. Deswegen ist es natürlich verständlich, dass Eltern für Kleidung, die ohnehin nur für eine Saison passt, nicht so viel Geld ausgeben möchten und auch keinen zu großen Vorrat anlegen möchten. Insbesondere Kinderjacken sind oft recht teuer.
Es gibt einige Tipps und Tricks, wie Eltern beim Kauf von Kinderjacken Geld sparen können, doch trotz dem Sparwillen muss eine Kinderjacke einige wichtige Qualitätsmerkmale erfüllen.

Wie viele Jacken braucht ein Kind?
Es gibt unterschiedliche Kinderjacken, die sich an den verschiedenen Jahreszeiten orientieren oder für spezielle Situationen konzipiert sind. Von jeder wichtigen Jackenart benötigt das Kind eine, besser jedoch zwei Exemplare, um sie bei Bedarf schnell austauschen zu können. Häufig werden Jacken schmutzig, da sie stets draußen getragen werden. Die Reinigung und das Trocknen einer Kinderjacke, insbesondere einer warmen Winterjacke, kann mitunter sehr lang dauern und aufwendig sein. Deswegen ist eine Ersatzjacke immer von Vorteil. Zum Inventar sollten Sommerjacken und warme Winterjacken oder ein Kindermantel ebenso gehören wie Kinderjacken für das Übergangswetter, welche in den Frühjahrsmonaten wie Herbstmonaten getragen werden können. Auch mindestens eine Regenjacke sollte jedes Kind besitzen, denn unvorhergesehene Regenfälle können Familien bei Ausflügen genauso überraschen wie das Kind auf dem Weg zur Schule.

Qualität der Jacken: Praktische und schadstofffreie Kinderjacken kaufen
Bei der Regenjacke für das Kind ist es wichtig, dass eine Kapuze integriert ist, sodass auch gleichzeitig eine Kopfbedeckung vorhanden ist.
Kinderwinterjacken oder Kindermäntel sollten unbedingt gefüttert, ausreichend warm und lang genug sein. Es gibt Kinderwinterjacken, die zwar optisch überzeugen, jedoch durch ihren Stoff keine Wärme abgeben und somit nicht ihren Sinn und Zweck erfüllen. Wenn die Fütterung beispielsweise aus Polyester besteht, ist die Jacke nicht so warm wie eine Winterjacke, die mit Daunen gefüllt ist. Außerdem ist es wichtig, dass Winterjacken für Kinder regen- und windsicher und nicht zu kurz sind, denn ansonsten können sich die Nieren oder die Blase entzünden.
Sommerjacken sollten leicht und atmungsaktiv, jedoch ebenfalls nicht zu kurz sein, denn starke Luftzüge können auch im Sommer auf die Nieren und die Blase gehen. Auch sollten sie ebenfalls regenfest sein. Trägt das Kind im Sommer Baumwolljacken oder Jacken aus anderen regendurchlässigen Materialien, so sollte es immer eine leichte Kinder-Regenjacke dabei haben.
Für den Herbst und das Frühjahr sind insbesondere solche Kinderjacken empfehlenswert, die zweilagig sind und beispielsweise über eine integrierte, doch herausnehmbare Strickjacke und über eine regenfeste Außenjacke verfügen. Denn im Frühling und im Herbst kommt es häufig zu starken Temperaturschwankungen. Während es morgens, wenn das Kind in den Kindergarten oder in die Schule geht, sehr kalt sein kann, kann es nachmittags wieder geradezu sommerliche Temperaturen haben. Eine Jacke, deren Strickjacke das Kind herausnehmen kann, um in warmen Momenten nur noch eine dünne, doch regenfeste Jacke zu tragen, ist also für diese Jahreszeiten sehr praktisch.
Kinderjacken können leider manchmal schädliche Chemikalien beinhalten, anfällig dafür sind etwa Reißverschlussanhänger, die schädliche Weichmacher beinhalten können. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace weist regelmäßig darauf hin, dass Outdoor-Jacken und Regenjacken, auch solche für Kinder, häufig schädliche Materialien beinhalten. Dabei kann es sich neben Weichmachern auch um krebserregende Farbstoffe handeln. Auch der Ökotest stellte dies in einem seiner Tests fest. Am wenigstens belastet sind laut Ökotest Kinder-Regenjacken und Winterjacken von H&M oder Vaude Sport. Am schädlichsten sind die Stoffe dann, wenn sie von Kindern in den Mund genommen werden, deswegen sollten Eltern aufpassen, dass ihre Kinder beispielsweise nicht auf den Reisverschlussanhängern ihrer Jacken herumkauen.

Geld sparen beim Kleidungskauf: Günstige Kinderjacken aus Second Hand Shops und von Flohmärkten
Leider passen Kinderjacken, wenn das Kind noch klein ist, kaum länger als eine Saison, und dennoch ist gerade bei Jacken eine hohe Qualität entscheidend, die meist auch ihren Preis hat. Dennoch gibt es für Eltern einige Möglichkeiten, wie sie beim Kauf von Kinderjacken Geld sparen können. Neue Jacken für Kinder sind oft recht teuer, deswegen ist es ratsam, in Second Hand Shops, auf Flohmärkten oder im Online-Auktionshaus Ebay nach gebrauchten Kinderjacken Ausschau zu halten, denn neue Kinderjacken sind oft recht teuer. Aber auch Angebote in diversen Shops sollten nicht ignoriert werden. Hier sind oft Einsparungen bis zu 80 Prozent möglich, insbesondere im Saisonschlussverkauf.
Eine weitere Möglichkeit für Eltern, die zwar auf Qualität und Marken großen Wert legen, jedoch auch gerne Geld sparen möchten, ist es, eine neue und teure Jacke im Geschäft zu kaufen und die jeweilige Ersatzjacke dann günstig auf dem Flohmarkt, auf Ebay oder im Second Hand Shop zu besorgen.
Auf diesen Plattformen müssen sich Eltern was Outdoor-Jacken, Winterjacken und Regenjacken für Kinder betrifft, auch nicht mehr Sorgen machen als im Fachhandel, denn wie etwa der Ökotest feststellte, verwenden leider auch viele renommierte Markenhersteller schädliche Chemikalien. Im Idealfall suchen Eltern auf dem Flohmarkt, im Second Hand Shop oder auf Ebay nach günstigen Kinderjacken, die ursprünglich von Herstellern mit einem guten Ruf was die Materialien ihrer Kleidung betrifft stammen. Dann müssen sie nur noch aufpassen, dass die Jacken nicht zu abgenutzt und intakt sind, dass etwa der Reisverschluss noch richtig zu geht und keine Knöpfe oder die Kapuze fehlen.
Bei leichten Sommer- oder bei Übergangsjacken, die aus natürlichen Materialien wie Baumwolle oder Wolle bestehen, brauchen Eltern keine Bedenken haben, diese Stoffe sind nicht gesundheitsgefährdend und lösen in der Regel auch keine Allergien aus. Das gilt auch für Jacken, die gebraucht gekauft werden. Wichtig ist hier nur, dass sie vor dem ersten Tragen gründlich gewaschen werden.
Wächst das Kind aus der Jacke heraus, können genau diese Plattformen wiederum dazu dienen, die Kinderjacken zu verkaufen und etwas Geld zu verdienen. Alternativ können sie an das rote Kreuz gespendet werden.