Kinderkleider: Informationen und Ratschläge rund um Kinderkleider

Hübsche Kleider und Röcke tragen nicht nur erwachsene Frauen sehr gerne, sondern auch schon kleine Mädchen lassen sich oft von bunten und schönen, luftigen Kleidern und Röcken begeistern. Mädchen-Kleider und Mädchen-Röcke sind Kleidungsstücke, die oft mit besonders schönen und mädchenhaften Motiven wie Blumen oder niedliche Tieren versehen sind und auch Verzierungen wie Rüschen oder Bommeln sind Elemente, die Mädchenherzen oft höher schlagen lassen. Kleider sehen zwar oft toll aus und sind bei den Kindern beliebt, doch ist ein Kinderkleid nicht immer praktisch und günstig. Deswegen sollten Eltern ihre jungen Töchter hier nicht zu maßlos verwöhnen.

Wie viele und welche Kleider brauchen Mädchen?
Natürlich kommt es immer darauf an, wie alt das jeweilige Kind ist. Zwar gibt es schon für Kleinkinder eine riesige Auswahl an niedlichen bunten Kleidchen, doch in den ersten Jahren wachsen Kinder sehr schnell. Auch wenn es für frisch gebackene Eltern in der ersten Zeit verführerisch ist, Kleidchen in großen Mengen einzukaufen, weil ihre kleine Tochter darin so niedlich aussieht, sollten sie darauf verzichten und ihr Geld besser in sinnvollere Anschaffungen investieren, denn nach einigen Monaten oder sogar Wochen passen die Kleinen ohnehin nicht mehr in die niedlichen Mädchenkleider.
Es ist außerdem sehr wahrscheinlich, dass die Eltern zur Geburt einige Kleidchen geschenkt bekommen, deswegen brauchen vor der Geburt überhaupt keine Kleider gekauft werden.
Erst ab einem Alter von etwa 2 Jahren ist es sinnvoll, einen größeren Kleidervorrat anzulegen, denn das Wachstum wird dann etwas langsamer. Je nachdem, welchen Zwecken die Kinderkleider dienen, macht eine unterschiedliche Anzahl an Kleidungsstücken Sinn. Oft wünschen sich kleine Mädchen wunderschöne Festkleider, in denen sie sich fühlen wie Prinzessinnen, doch diese Kleider sind oft teuer und werden nicht oft angezogen. Ein solches festliches Kinderkleid reich oftmals aus, denn zur nächsten Feierlichkeit ist es meist ohnehin schon zu klein und es muss ein Neues gekauft werden. Für den Alltag, insbesondere für die Sommerzeit, ist jedoch eine stattliche Auswahl an einfachen, schlichten und dementsprechend günstigen Kleidern empfehlenswert, denn diese tragen die Mädchen dann in der Kinderkrippe, im Kindergarten oder in der Schule, spielen mit ihnen im Gras, im Sand oder auf dem Asphalt und machen sie schnell dreckig. Mehrere Kleidchen, etwa fünf bis zehn, sorgen dafür, dass nicht jeden Tag gewaschen werden muss.
Da die Mädchenkleider doch noch relativ schnell zu klein werden, macht es keinen Sinn, allzu viel Geld in ein Kleid zu investieren. Dennoch sollten Eltern darauf achten, dass die Kinderkleider eine hochwertige Qualität haben, aus natürlichen Stoffen bestehen und waschmaschinenfest sind, damit sie nicht nach zwei oder drei Waschgängen bereits nicht mehr zu gebrauchen sind. Selbiges gilt auch für Mädchenröcke, die in Kombination mit schicken Blusen und hübschen T-Shirts auch ein ideales Sommeroutfit ergeben. Ein großer Vorteil bei Röcken ist oft, dass sie länger getragen werden können, wenn sie anfangs lang genug sind und durch einen flexiblen Gummi an der Taille befestigt sind.
Natürlich sind Kleider keine Kleidungsstücke, die ausschließlich für den Sommer bestimmt sind. Auch für den Winter gibt es wunderschöne, warme Mädchenkleider. Mädchen mögen Kleider auch im Winter oft lieber als Hosen und Pullover, weil sie meist schöner geschnitten sind, phantasievollere Muster und hellere Farben haben. Bloß sollten Eltern stets aufpassen, dass der Körper ihrer Tochter ausreichend vor Kälte geschützt ist und ihr warme Strumpfhosen und eventuell auch einen Pullover über das Kleidchen anziehen.

Günstige Kleider kaufen: Gebrauchte Kinderkleider günstig kaufen
Kinderkleider können heute schon fast überall gekauft werden. Bei besonderen Angeboten im Supermarkt, im Discounter, in Edelboutiquen, und natürlich in gewöhnlichen Bekleidungsgeschäften sowie in zahlreichen Onlineshops.
Günstigere Alternativen sind Second Hand Läden, Flohmärkte oder Online-Auktionshäuser wie Ebay.
Dabei kommt es natürlich darauf an, wie locker das Geld sitzt und auch welche eigenen Ansprüche an die Kleider gestellt werden. Hochwertige und einmalige Kleidungsstücke können in Boutiquen gefunden werden. Der (Textil-)Discounter hat dagegen etwas minderwertigere Kleidung, dafür werden dort häufig Mädchenkleider günstig für gerade einmal fünf bis zehn Euro angeboten. Discounter stehen jedoch häufig in Verruf, unethische Kleidungsproduktionsfabriken in Entwicklungsländern zu unterhalten, wo Menschen zu schweren Bedingungen für zu niedrige Löhne arbeiten müssen. Es ist deswegen empfehlenswert, sich zunächst über das Unternehmen und seine Philosophie zu informieren und im Zweifelsfall lieber Kleider günstig im Second Hand Shop oder auf dem Flohmarkt einzukaufen, wenn Geld gespart werden soll.
Die gängigste Alternative unter den Kleidungsgeschäften ist wohl das gewöhnliche Bekleidungsgeschäft oder Kaufhaus mit Bekleidungsabteilung wie C&A, H&M oder Galeria Kaufhof. Hier gibt es Kinderkleidung, darunter natürlich auch Mädchenkleider und -röcke, die sich im mittleren Preissegment befinden.
Im Second Hand Shop oder auf Flohmärkten, die in den meisten Gemeinden regelmäßig auf öffentlichen Plätzen stattfinden, gibt es eine bunt gemischte Auswahl an Kinderkleidern aller Arten, Farben und Größen. Manchmal gibt es auch spezielle Flohmärkte für Kinderkleidung und andere Kinderartikel. Hier bietet sich die wohl beste und einfachste Möglichkeit, günstige Kinderkleider zu finden. Die Qualität unterscheidet sich von Kleid zu Kleid und kann von stark abgenutzt oder minderwertig bis zu kaum getragen und hochwertig reichen. Auch auf Ebay, dem bekannten Auktionshaus im Internet, können hübsche Kleider für Mädchen zu niedrigen Preisen ersteigert werden.
Werden die Kinderkleider langsam eng und klein, können sie auf eben diesen Plattformen wieder verkauft oder an das rote Kreuz gespendet werden.

Mädchenkleider waschen und Schadstoffe vermeiden: Das Material beeinflusst die Pflege und die Kleidungsqualität
Kinder spielen, haben Spaß und machen sich dabei natürlich auch oftmals schmutzig. Das gilt für Jungen ebenso wie für Mädchen. Insbesondere draußen kann ein Mädchenrock oder –kleid auf verschiedenste Weisen schmutzig werden: Mädchen „kochen“ Sude aus Erde, Gras und anderem Gewächs, malen mit Straßenkreiden oder tollen im Gras. Dies ist meist kein Problem, denn wenn die Kleider hochwertig sind und richtig gepflegt und gereinigt werden, können sie dem aktiven Kinderleben locker standhalten. Eltern profitieren dann von dem Vorteil, dass Röcke und manchmal auch Kleider länger halten als viele andere Kleidungsstücke, da es nicht so schlimm ist, wenn sie mit der Zeit etwas kürzer werden, und müssen nicht dauernd neue Röcke kaufen.
Bei der Reinigung und Pflege spielt natürlich das Material der Kleider eine entscheidende Rolle. Je nach Material bedarf es einer anderen Pflege und oftmals kann diese auch beim Etikett nachgelesen werden. Generell gilt bei Kinderbekleidung, dass natürliche Materialien zu bevorzugen sind, denn synthetische Stoffe können Allergien auslösen und die Haut reizen. Auch zu viel Waschmittel kann die Kinderhaut reizen.
Oft stehen Kleidungshersteller jedoch in Verruf, auch Kleidung aus natürlichen Stoffen mit Schadstoffen, beispielsweise mit giftigen Farbstoffen, zu versehen. Dies ist leider nie so genau zu sagen, doch in diesem Zusammenhang offenbart sich ein weiterer Vorteil gebrauchter Kleidung: Mit der Zeit waschen sich diese Giftstoffe heraus, sodass auf Flohmärkten oder im Second Hand Shop Mädchenkleider oder Röcke meist völlig giftstofffrei gekauft werden können.
Damit einige Lieblingsteile beim Waschvorgang nicht beschädigt werden, kann ein Wäschenetz verwendet werden. Somit verhaken sich verschiedene Kleidungsstücke nicht miteinander und es entstehen keine Schäden. Bei Baumwolle und Leinen sollte bei starken Verschmutzungen vor dem Waschvorgang mit einem Fleckenentferner vorgearbeitet werden. Die Waschtemperatur sollte etwa 50°C betragen und ein chlorfreies Waschmittel ist die beste Wahl. Wolle dagegen ist recht empfindlich und darf nicht gekocht werden. Auch chlorhaltige Waschmittel sind Tabu. Am besten ist eine Wäsche per Hand, unter Beachtung der Pflegesymbole auf der Kleidung. Ansonsten darf die Wassertemperatur maximal 30°C haben und es sollte ein spezielles Wollwaschmittel verwendet werden. Seide ist auch sehr empfindlich und nur wenige oder sehr festliche Kinderkleider bestehen aus diesem Stoff. Dennoch benötigt er besondere Aufmerksamkeit. Im Feinwaschprogramm bei 30°C kann Seide gewaschen werden. Am besten sollte aber auch hier per Hand gewaschen werden. Viskose dagegen ist schon recht anspruchslos und unempfindlich. Im Feinwaschgang bei maximal 40°C wird die Wäsche wieder schön rein. In sehr seltenen Fällen bestehen Kinderkleider aus Kaschmirwolle oder Pashmina. Diese Stoffe so selten wie möglich waschen. In der Waschmaschine gehören sie in ein Wäschenetz und ein spezielles Wollwaschmittel ist zu empfehlen. Ansonsten ist eine zarte Handwäsche mit Haarshampoo ist sehr gut.